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Meine Zeit auf der Bibelschule
3 Monate in Kanada auf der Bibelschule- da gibt es viel zu sagen, doch der Anfang fällt wie immer schwer: Was sollte man erwähnen und was muss unbedingt in diesen Bericht hinein? Mmh, aber er sollte nicht zu lang werden…

Fangen wir doch einfach mal mit den Fakten an: Capernwray Quebec ist eine Bibelschule der Fackelträger und liegt im schönen, französischsprachigen Bundesstaat Quebec, in der „Nähe“ von Montreal aber nah ist eigentlich nichts in Kanada.

 

 

Als ich Ende September ankam, konnte ich noch die volle Schönheit des Indian Summers erleben, bald darauf war dann aber auch schon Wintereinbruch, denn den ersten Schnee gab es schon Anfang Oktober. Ich hatte auch das erste mal Schnee an meinem Geburtstag.

 

 

Meine Bibelschulzeit verbrachte ich in einem ca. 14cm² „großen“ Vierbettzimmer- da lernt man Geduld aber die Zeit war gut und man konnte ja immer ins Bad zu „bathroomtalks and- parties“ ausweichen.

Wie sah denn so eine ganz normale Woche aus (die gab es aber nur selten). Um 8 Uhr gab es Frühstück, danach für 45min roomprayer, prayerpartners, testamony (je nach Wochentag). Im Anschluss hatten wir 3 Std. Unterricht zu den unterschiedlichsten Themen (Mosebücher, Evangelisation, Apostelgeschichte,... ). Nachmittags fanden unterschiedliche Gruppen statt. Ich war in „Community Help“, da ist man ein mal die Woche zu Leuten aus der Nachbarschaft gegangen, um ihnen beim Laubfegen, Putzen, Hausbauen,… zu helfen. Die Arbeit war oft anstrengend aber wir hatten viel Spaß zusammen. Abends ging es dann noch mal mit 2 Std. Unterricht weiter, den wir dann mit unterschiedlichen Hausaufgaben vertiefen durften. Als besondere Lernprogramme standen das Buch von Major Thomas „The Saving Life of Christ“ (übrigens sehr empfehlenswert) und ein Studyproject mit Präsentation zu unterschiedlichen Kapiteln zum Markusevangelium auf dem Programm.

Jeden Mittwoch war „Workday“ an dem wir in unterschiedlichen Bereichen (Domestics, Kitchen, Gardening, Maintance,... ) helfen durften/ mussten (denn bei Regen mehrere Stunden draußen zu sein ist kein Zuckerschlecken).

 

 

Neben dem Lernen hat man natürlich auch noch andere Dinge gemacht. Wir sind mit der Gruppe mehrere Tage zum Klettern und Abseilen in die Berge gefahren und durften ganz anschaulich erfahren, was es heißt, sein Vertrauen auf Gott zu setzen.

Im „Mid- Term- Break“ ging es dann mit ein paar Mädels nach Toronto (darüber hab ich ja schon viel geschrieben).


Wir waren auch noch im Seilpark, Indoorclimbing und auf dem Mission- Fest in Montreal. Ja und all die spannenden, peinlichen und lustigen Sachen, die man sonst noch erlebt, die Schneeballschlachten, das Schlittenfahrten,… waren auch dabei. Davon werd ich euch dann aber mal persönlich berichten.

Ich hab die Zeit dort echt genossen. Ich konnte nach dem ganzen Prüfungsstress wieder auftanken. Ich habe viel in meiner Beziehung zu Gott gelernt und erfahren, was es heißt, all sein Vertrauen auf ihn zu setzen. Die Freunde, die ich dort kennengelernt habe, vermisse ich jetzt schon schrecklich und ich hoffe, sie eines Tages (wenn’s geht sehr bald!) wieder zu sehen.

Meine Zeit in Capernwray Quebec war genial und ich kann es echt nur weiterempfehlen!




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