Das wollte ich schon immer sagen und nun ist es wahr geworden. Zwar hatte ich niemanden, dem ich das so sagen konnte, aber ich war heute endlich mal am Strand, eine Sache, die ich bis jetzt, mit all dem Stress um mich herum, noch nicht geschafft habe. Ja, ich lebe jetzt in Kiel, eine Tatsache, an die ich mich langsam gewöhne und die Dichte zum Meer hilft da einfach enorm. Da saß ich nun heute an Strand, genoss die letzten Sommersonnenstrahlen und reflektierte die vergangenen Wochen. Dabei streifte mein Blick öfters übers Meer... In den letzten Wochen habe ich mir manchmal gewünscht, mich einfach auf ein Schiff zu begeben und vor all dem "Neuen" wegzusegeln: Klassenlehrerin einer 1. Klasse zu sein, neue Kollegen haben, in einer Stadt in der noch so viel fremd ist zurechtzukommen und das alles ohne einen funktionierenden Telefonanschluss zu bewältigen. Wie oft habe ich mir einen "Pauseknopf" gewünscht, weil ich das Gefühl hatte, mein Kopf kann nicht mehr speichern. Things can go bad and make you want to run away but as we grow older the horizon begins to fade away. Also habe ich mich allen Herausforderungen gestellt, und es wurde besser, langsam aber fortschreitend. Mal sehen, wo es endet. Und falls sich das alles zu negativ anhört, ich freu mich hier zu sein und es gibt so viele kleine Dinge, die mir das Gefühl geben, eine Platz gefunden zu haben, an dem ich mich wohl fühlen kann...

Danke an alle, die an mich denken, für mich beten und diesen Ort ein bisschen mehr "zu Hause" sein lassen.